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Heinrich-Blunck-Stiftung   |    Finanzierung des Künstlermuseums  |   Ehrenamt

    Die Heinrich-Blunck-Stiftung wurde am 05. Juli 1995 vom Innenminister des Landes
Schleswig-Holstein als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts genehmigt. Sie
ist Träger des Künstlermuseums Heikendorf - Kieler Förde und ist dabei selbstlos
tätig und verfolgt ausschließlich sowie unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

    Die Stiftung verfügt über zwei ehrenamtlich tätige Organe: den fünf Personen umfas-
senden Stiftungsvorstand, dem der amtierende Bürgermeister der Gemeinde Heiken-
dorf voran steht, und dem von fünf Personen gebildeten Stiftungsbeirat unter Einbin-
dung der jeweiligen Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschus-
ses für Bildung, Soziales, Jugend, Sport und Kultur sowie einem Mitglied des Finanz-
und Lenkungsausschusses der Gemeinde Heikendorf.

Vorstand:
EhrenvorsitzenderHerbert Sätje
Alexander Orth, Vorsitzender u. Bürgermeister
Susanne Gamm
Michael Koops
Karl-Wilhelm Scharpf
PD. Dr. med.
habil. Hermann Marquort,
     stellv. Vorsitzender u. Geschäftsführer
Beirat:
Elke Wohlert, Vorsitz
Heike Meyer,
     stellv. Vorsitzende
Thure Spitz
Bianca Thode
Dr. Bernd Wortmann

    Das von der Stiftung getragene, inzwischen 16 Jahre alte Künstlermuseum, das  in
2014 vom Museumsverband Schleswig-Holstein/Hamburg zertifiziert wurde, dient der
Heimat- und Kulturpflege, indem es den künstlerischen Nachlass des Malers Heinrich
Blunck an der Stätte seines früheren künstlerischen Wirkens sowie parallel gehend
Werke anderer Künstler der Künstlerkolonie Heikendorf der Allgemeinheit zugänglich
macht. Diese Präsentationen werden in den Zusammenhang mit jährlich vier bis sechs
wechselnden Ausstellungen vorwiegend europäischer Künstler gestellt, um so gegen-
seitige Einflussnahmen und daraus resultierenden Entwicklungen in der Kunst
aufzuzeigen

Finanzierung des Künstlermuseums                                                                        -zum Anfang-

    Für den Betrieb des inzwischen auch überregional bedeutsamen Künstlermuseums,
das sich als ein Museum für regionale Kunst im Kontext europäischen / internationalen
Kunstschaffens präsentiert, ist die Heinrich-Blunck-Stiftung nach wie vor auf eine wirk-
same externe Hilfestellung angewiesen. Dies umfasst sowohl ehrenamtliche wie auch
finanzielle Unterstützungen.

    Zwar konnten im Betriebsjahr 2016 immerhin gut 55 % der im Museum angefal-
lenen Kosten über die Einnahmen des Museums und durch die aufgelaufenen Erträge
des Stiftungskapitals abgedeckt werden; der verbleibende, nicht unerhebliche Restbe-
trag von gut 45 % musste und ließ sich aber erfreulicherweise vollständig mittels der
über das Jahr zugeflossenen Zuschüsse sowie den großzügig gewährten Spenden
ausgleichen.

     So war es in 2016 möglich, nicht nur das geplante anspruchsvolle Ausstellungs pro-
gramm vollständig zu realisieren sondern zugleich auch nahezu alle notwendigen Reno-
vierungen der Gebäudesubstanz durchzuführen und zudem den Museumsgarten vorbild-
lich zu pflegen. Die Heinrich-Blunck-Stiftung bedankt sich daher ausdrücklich bei allen
Spendern und Zuschussgebern sowie bei allen ehrenamtlichen Mitarbeitern, die zu
diesem eindrucksvollen Gelingen beigetragen haben.

     Vor dem so skizzierten Hintergrund ist es nachvollziehbar, dass die Heinrich- Blunck-
Stiftung für den Betrieb und Unterhalt des Museums nach wie vor auf finanzielle Hilfe-
stellungen, seien es Zuschüsse oder seien es zweckgebundene oder auch nicht zweck-
gebundene Spenden, uneingeschränkt angewiesen ist. Auf Grund der attestierten
Freigemeinnützigkeit stellt die Heinrich-Blunck-Stiftung für geleistete Spenden Spenden-
nachweise aus. Verständlicherweise freut sich die Heinrich-Blunck-Stiftung nicht nur
über die angesprochenen monetären Hilfen sondern zudem gleichermaßen auch für
jegliche ehrenamtlich gewährte Unterstützung. Schauen Sie doch bitte einfach einmal
vorbei, wir freuen uns über jede Kontaktaufnahme.

.                Bank:  Förde Sparkasse   IBAN. DE58 2105 0170 0030 0011 19
                                                           BIC:  NOLADE21KIE

 

Ehrenamt                                                                                        -zum Anfang-
      Die Europäische Union hatte seinerzeit das Jahr 2011 zum europäischen Jahr der
Freiwilligenarbeit erklärt – war Ihnen dies bekannt?

      Das nunmehr bereits über 16 Jahre bestehende Künstlermuseum Heikendorf –
Kieler Förde, das von der Heinrich-Blunck-Stiftung getragen wird, wäre ohne den
Einsatz seiner über 45 freiwillig tätigen Mitarbeiter nicht existenzfähig, ja praktisch
nicht einmal vorstellbar. Ihnen gebührt unser öffentlich ausgesprochener Dank und
unsere besondere Anerkennung.

      Angesichts der häufig sehr anspruchsvollen beruflichen Zwänge und auch ange-
sichts des aktuellen Zeitgeistes ist es in der heutigen Zeit nicht leicht, freiwillig sich in
gemeinnützige Projekte einbringende, nicht entlohnte Mitarbeiter – also "Ehrenamtler"–
zu gewinnen.
      Dies gilt auch für die Heinrich-Blunck-Stiftung und das von ihr getragene Künstler-
museum. Gerade deshalb würden wir uns sehr freuen, wenn auch Sie, verehrter Besucher
dieser Seite, durch diese Kurzinformation angestoßen würden, doch einmal zu mindest
bei uns vorbeizuschauen und auszuloten, ob Sie sich bei uns – sei es im Künstlermu-
seum oder sei es in der Heinrich-Blunck-Stiftung – freiwillig engagieren möchten.
Wir können Ihre Hilfe gebrauchen!

       Übrigens – wir, die Mitglieder der Heinrich-Blunck-Stiftung und das Team des
Künstlermuseums, empfinden den Begriff „Freiwilligenarbeit“ zu kurz gegriffen.
Wird doch durch die Tätigkeit vor Ort nicht nur dem Museum direkt geholfen sondern
es wird letztendlich ein Dienst an und für unsere Gesellschaft erbracht. So ist es nur
folgerichtig, dass wir dieses Engagement nicht nur als eine freiwillige Tätigkeit
sondern als eine „Ehrenamtstätigkeit“ wahrnehmen und verstehen.